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Die Geschichte des Skifahrens

von Alexander Fender

Und warum wir uns bei den Norwegern bedanken müssen …

Das Tiroler Skigebiet Sölden-Hochsölden gehört zu den Ski-Hotspots der Alpen. Mittendrin: das Skihotel Edelweiss. Ohne das Skifahren gäbe es heute weder das eine noch das andere. Grund genug, um zurück in die Vergangenheit zu blicken – bis zu den Anfängen des Skifahrens zurück.

Wir haben für Sie herausgefunden, bei wem wir uns bedanken müssen. Dafür, dass uns das Skifahren Jahr für Jahr den Winter versüßt. Und dafür, dass Österreich endlich einen Nationalsport gefunden hat, in dem es erfolgreicher ist als im Fußball.

Von den Anfängen des Skifahrens

Der erste Skifund wurde in Schweden entdeckt und weist ein Alter von rund 4.500 Jahren auf. Lange Zeit waren Skier, damals in Form von Holzbrettern, vor allem in Skandinavien verbreitet. Sie galten als günstiges Fortbewegungs- und Transportmittel.

Gewusst? Das Wort „Ski“ kommt aus dem Norwegischen und bedeutet übersetzt „Scheit“ (gespaltenes Holz) oder Schneeschuh.

Der Telemarkski, das Vorbild des heutigen Skis, wurde im 18. Jahrhundert in Norwegen erfunden. Als im Jahr 1888 der Norweger Fridjof Jansen Grönland auf Skiern durchquerte, wurde er zum Nationalhelden. Das Buch über seine Expedition löste einen ersten, kleinen Ski-Boom in seiner Heimat aus, der sich durch Auswanderer über ganz Europa ausbreitete.

Der Durchbruch des Skisports & die Rolle Österreichs

So kam es, dass im Jahr 1897 in Niederösterreich ein wegweisendes Buch mit dem Titel „Die Lilienfelder Skilauftechnik“ erschien. Der Autor: Mathias Zdarsky, der sich schon damals steile Hänge auf Holzbrettern hinunter wagte. Zum Richtung wechseln benützt er einen langen Stock. Das war gewissermaßen die Geburt des modernen, alpinen Skilaufs.

Bald darauf wurden auch schon erste Skirennen veranstaltet. Kurze Zeit später dann die bahnbrechende Erfindung durch den Skitrainer und späteren Weltmeister Toni Seelos: der Parallelschwung. Dazu kam der Ausbau der Eisenbahnen, der immer mehr Touristen in die Berge brachte. Und schon wurde im Jahr 1922 in St. Anton am Arlberg die erste Skischule gegründet. Gründer und Skitalent Hannes Schneider sorgte auch als Schauspieler im Film „Der weiße Rausch“ (1930) dafür, dass die Popularität des Skisports sich weiter ausbreitete.

Ein Wintersport, der Massen begeistert

Mitte des 20. Jahrhunderts hat das Skifieber endgültig die Massen erreicht. Der „Austrian Way of Skiing“ verbreitet sich bis nach Japan und in die USA. Der endgültige Durchbruch ist dem österreichischen Sportlehrer Stephan Kruckenhauser zu verdanken. Er erfand in den 50er-Jahren die Wedeltechnik – schnelle Kurzschwünge mit geschlossenen Beinen. Unglaublich: in den Folgejahren steigt die Zahl der Skifahrer weltweit bis auf 35 Millionen im Jahr 1975.

Skifahren heute

Bis heute genießen die österreichischen Skischulen höchstes internationales Ansehen in Sachen Technik, Qualität und Professionalität. Die verbreitetste Fahrtechnik ist das Carving, wobei man Schwünge in großem Radius auf den (leicht geschwungenen) Skikanten  zieht. Auch „Schönskifahren“ wird heute wieder verstärkt in den Skischulen gelehrt: eine elegante Skiführung, bei der die Kanten nur geringfügig eingesetzt werden.

Kurzum: Das Skifahren ist billiger, qualitativ hochwertiger, einfacher und komfortabler geworden. Es hat sich im Alpenraum zu einem der wichtigsten Tourismus- und Wirtschaftsfaktor entwickelt. In den Gletscherskigebieten kann sogar fast das ganze Jahr über Ski gefahren werden.

Das geht übrigens auch in Tirol. Genauer gesagt im Gletscherskigebiet Sölden. Und das Skihotel Edelweiss liegt mittendrin im Skigebiet Sölden-Hochsöldendirekt an der Piste…

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